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Nicht der Höchste aber ganz schön markant — Der Pico Grande misst 1654 Meter und gehört damit
gerade noch zu den zehn höchsten Gipfeln der Insel. Was aber die Panoramaqualität betrifft verleihe ich diesem Pico
einen Platz auf dem Treppchen der ersten Drei. Nach Westen erblickte ich den Paúl da Serra und das Tal von Água da Serra und
nach Osten erblickte ich den Pico Ruivo und das Tal von Curral das Freiras.
Ich begann die Wanderung an der Boca da Corrida oberhalb von Estreito de Câmara de Lobos und
der Pfad führte nach Norden zur Passhöhe Boca do Cerro. Leider war die ganze Strecke einem großflächigen Waldbrand
zum Opfer gefallen. Lange kann das noch nicht her gewesen sein, denn es roch hier durchgehend ziemlich brandfrisch.
Diese Unschönheiten in unmittelbarer Nähe wurden jedoch von den herrlichen Weitsichten mehr als Wett gemacht.
Führte der Pfad bis hierher weitestgehend auf gleicher Höhe, ging es dann aber richtig rauf auf den
Pico Grande. Entgegen der Panikmache in den Wanderführern war der Pfad von unten bis oben gut erkennbar und
Steinmännchen säumten außerdem den Weg. Und was das ominöse Drahtseil betrifft, nun, dafür hatte ich nur ein müdes
Lächeln übrig...
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