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In Madeiras längstes Tal — Das schlechte Wetter bei der gestrigen Landung blieb
mir auch heute noch erhalten. Das Wetter kann je nach Aufenthaltsort sehr unterschiedlich sein. Während es z.B. im Norden
bewölkt ist oder gar regnet, kann im Süden die Sonne scheinen. Kritisch ist auch das Gebirge. So gab es Tage, dass
hier morgens bis Zwölf bestes Wetter herrschte, aber nachmittags alles in Nebel versank. Hingegen gab es auch Tage,
dass sich hier gerade am Nachmittag das Wetter besserte. Ausschlaggebend für das Wetter auf Madeira ist wohl die
Windrichtung, was wiederum mit dem Gebirge auf Madeira zusammenhängt. Gutes Wanderwetter versprechen am ehesten schwache
Winde aus Richtungen von Nord bis Ost. Das aktuelle Wetter und Vorhersagen erfährst du im Videotext des Senders
RTP Madeira auf Tafel 578.
Aus aktuellem Anlass zog ich das Tal der Ribeira da Janela im Madeiras Nordwesten in Betracht. Dieses Tal ist
das Längste von Madeira und zieht sich von Rabaçal auf dem Paúl da Serra bis Porto Moniz im Nordwesten der Insel.
Ausgangspunkt der Wanderung war der Ort Lamaceiros oberhalb von Porto Moniz. Stets auf ebener Strecke verlief der Pfad
die Levada da Janela entlang. Bereits am Anfang genoss ich schöne Blicke auf die Terrassenlandschaft in diesem Tal.
Vorbei ging es an unzähligen Hortensien und vereinzelten Apfelbäumen. Lichtungen gaben immer wieder den Blick in das Tal frei.
Gegen Ende der Wanderung bei einem Tunnel konnte ich durchs Tal bis nach Rabaçal hinaufschauen...
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